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Die „neuen“ Risikofaktoren ©

Nicht nur Cholesterin ist schuld bei Herzinfarkt oder Arteriosklerose
 

Welche weiteren Risikofaktoren sind wichtig?

Das Cholesterin ist bei der Vorbeugung und Behandlung arteriosklerotischer Erkrankungen ein aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenkender Faktor. Manchmal scheint mir das Interesse jedoch fast ausschließlich auf das Cholesterin fixiert zu sein nach dem Motto: Cholesterin gut – es kann mir nichts passieren, Cholesterin schlecht – ich bekomme morgen einen Herzinfarkt. Nichts ist falscher als eine solch einseitige Sichtweise. Weder stellt ein niedriger Cholesterinwert eine Lebensversicherung dar noch bedeutet ein hohes Cholesterin das unausweichliche Todesurteil. 

Eine komplexe Erkrankung wie die Arteriosklerose verlangt nach eine ganzheitlichen Sichtweise. Dies bedeutet, dass alle Risikofaktoren gemeinsam betrachtet werden müssen – und ggf. auch zu behandeln sind. 

Die wichtigsten klassischen Risikofaktoren sind neben dem Cholesterin

      ►     Diabetes mellitus
►    
Hoher Blutdruck
►    
Übergewicht
►     Rauchen 

Jeder einzelne Faktor erhöht das Risiko für Gefäßkrankheiten. Je höher der Faktor ausgeprägt ist und je länger er besteht, desto höher ist das Risiko. 20 Zigaretten pro Tag sind gefährlicher als 10. 10 Jahre mit einem schlecht eingestelltem Blutdruck herumzulaufen ist schlimmer als 5 Jahre. Die Kombination der einzelnen Faktoren potenziert nochmals das Risiko ganz enorm. Sie müssen also an jedem einzelnen Faktor arbeiten und ihn optimal einstellen. Wenn in der Verwandtschaft Herzinfarkte oder Schlaganfälle aufgetreten sind, dann sollten Sie noch ein bisschen strenger sein. Wenn Sie selbst schon von einer Gefäßkrankheit betroffen sind, dann muss bei allen Risikofaktoren das absolut Optimale gefordert werden. 

Leider unterliegen viele Risikopatienten oder sogar Erkrankte der fatalen Fehleinschätzung, sie hätten schon alles getan, wenn sie nur brav ihr Aspirin zur Blutverdünnung, ihren Betablocker zur Blutdrucksenkung und ihr Statin zur Fettsenkung einnehmen. Von ihren behandelnden Ärzten werden diese Patienten nicht selten in diesem Irrtum unterstützt: Die Engstelle am Herzen ist aufgedehnt (PTCA) oder gar mit einem Bypass (Umleitung, s. Abb.) versorgt worden, die verordneten Medikamente werden eingenommen, die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen mit Labor, Belastungs-EKG etc. werden wahrgenommen – mehr kann man doch nicht tun… 

Abb. 1: Der koronare Bypass – manchmal notwendig, niemals aber Heilung der Grunderkrankung

Leider sind das alles nur rein symptomatische Behandlungen. Im Einzelfall durchaus richtig, aber sie gehen eben nicht an die Ursache. Die Grunderkrankung ist damit überhaupt nicht kausal angegangen worden. Hierzu bedarf es eben etwas mehr. Und dann haben Sie auch die Chance, die Krankheit langfristig wirklich zu besiegen. 

Weitere wichtige Risikofaktoren sind: 

      ►     Hormontherapie bei Frauen (s.a. Hormonersatztherapie)
►     Bewegungsmangel
►    
Triglyceride
►     Psychischer Stress
►     Oxidativer Stress (s.a.
Oxidation)
►    
Homocystein
►     Lipoprotein (a)
►     Fibrinogen
►     Hochsensitives CRP 

Über die letzten vier Faktoren wollen wir uns etwas ausführlicher unterhalten, da diese zwar mittlerweile anerkannt sind. In der Öffentlichkeit sind sie aber kaum bekannt. Nur wenige Kardiologen oder Hausärzte messen diese Faktoren bei ihren Patienten. Woran das liegt, dazu später mehr. 

Homocystein – wichtiger als Cholesterin 

Die Forschung ist keineswegs bei den oben erwähnten und seit langem anerkannten Risikofaktoren stehen geblieben. Viele sind verdächtigt worden, um einige hat es viel Wirbel gegeben, dann ist es wieder sehr still geworden (z.B. Infekte mit Chlamydien). Ich möchte Ihnen hier vier weitere Faktoren vorstellen, für deren Bedeutung es mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Belege gibt. In der Fachwelt werden sie nicht mehr bestritten. Allgemein durchgesetzt haben sie sich aber noch nicht. Woran das liegt, dazu später mehr. 

Homocystein ist eine Aminosäure (Eiweißbaustein). Das Homocystein kann allerdings nicht in Eiweiß eingebaut werden, sondern ist nutzlos. Es entsteht ständig in unserem Stoffwechsel (z.B. aus dem in Fleisch reichlich enthaltenen Methionin), wird aber gleich wieder in andere, nützliche Aminosäuren umgebaut. Geschieht dies nur unzureichend, dann steigt der Homocysteinspiegel im Blut an, was das Risiko sowohl für Arteriosklerose als auch für Thrombose erhöht. Das bedeutet, dass sich die Gefäße leichter verengen können und in den verengten Gefäßen kann sich noch leichter ein Gerinnsel bilden, was letztlich zum Gefäßverschluss, zum Infarkt führt.

Studien haben ergeben, dass bereits leichte Homocysteinerhöhungen das Risiko bereits so stark erhöhen wie deutliche Cholesterinerhöhungen. Das Risiko für Todesfälle durch Herzinfarkt oder Krebs verdoppelt sich nach epidemiologischen Studien bereits bei leichten Erhöhungen zwischen 10 und 15 μmol/l (siehe Abb.). Bei Werten über 15 ist das Risiko für Todesfälle bereits vervielfacht. Etwa ein Drittel der Bevölkerung weist Werte über dem Optimalwert von 10 auf. Bei Patienten, deren Gefäßerkrankung durch die üblichen Risikofaktoren nicht recht erklärbar erscheint, wird man sogar noch häufiger fündig (entweder mit dem Homocystein oder einem der anderen erwähnten „neuen“ Risikofaktoren). 

 

Warum achten Ärzte so selten auf diesen Wert, obwohl die Studienlage mittlerweile überwältigend ist? Die Antwort lautet: Die Therapie ist zu einfach! Unser Stoffwechsel benötigt zum Abbau des Homocysteins die Vitamine B6, B12 und Folsäure – und zwar alle drei zusammen. Unter einer ausreichend dosierten Vitamintherapie kann man fast jeden Homocysteinwert (bis auf seltene erblich bedingte massive Erhöhungen) in den Normbereich bringen.

Ich behaupte nun: Wenn das Homocystein nicht durch Vitamine, sondern durch ein synthetisches Medikament, welches patentierbar ist, gesenkt würde, so gäbe es eine oder mehrere Pharmafirmen, die Patente darauf hielten, die Kongresse veranstalten würden und deren Pharmareferenten den Arzt in der Praxis dazu anhalten würden, dieses so unglaublich wichtige Medikament ihren Patienten zu verschreiben – das wäre dann zwar nicht so billig wie die Vitamintherapie, aber es würde wenigstens verschrieben. So besteht die Therapie aber „nur“ aus preiswerten Vitaminen, für die es sich nicht lohnt, großartig Werbung zu machen, weil die Investitionen als Profit gar nicht wieder reinkommen können. Dazu kommen noch „ideologische“ Gründe bei den deutschen Ärzten: Vitamine sind eben keine „richtige“ Medizin.

In anderen Ländern sieht man das übrigens ganz anders: In Amerika ist es seit einigen Jahren gesetzliche Vorschrift, dass alle industriell hergestellten Getreideprodukte mit Folsäure angereichert werden müssen, um das Homocystein in der Gesamtbevölkerung zu senken. Man kann über eine solche Zwangsvitaminierung aus politischen Gründen durchaus geteilter Meinung sein – unter dem Aspekt der Verhütung von Arteriosklerose macht es durchaus Sinn. 

Welche Vitamine in welchen Dosen sind bei erhöhtem Homocystein angezeigt?        

       ►     Folsäure 0,4‑1 mg
 ►    
Vitamine B6 5‑10 mg
 
►     Vitamin B12 10 μg (bei unzureichender Aufnahme über den Darm 300 μg)
 
►     Kombinationspräparate:
 
►     Orthoexpert nutri-cor (Vitamin B6 12,5 mg, B12 400 μg, Folsäure 1 mg,
         Tagesdosis 2x1) Tagestherapiekosten 0,63 €
 
►    
Folsäure Hevert Tabl. (1 tägl. = 5 mg) + B-Komplex forte-Hevert® Tabl. (1 tägl. = B6
         50 mg, B12 500 μg), Tagestherapiekosten
zusammen 0,41 €.

 

Lipoprotein(a): Ähnelt dem LDL-Cholesterin, ist aber noch gefährlicher 

Lipoprotein(a) (sprich: Lipoprotein klein a) oder Lp(a) ist ein Fetteiweiß, welches dem LDL-Cholesterin sehr ähnlich ist. Es fördert sowohl Arteriosklerose als auch Thromboseneigung. Die Höhe ist zu einem großen Teil erblich festgelegt. Er sollte 0,3 g/l nicht übersteigen. Lp(a) potenziert die schädliche Wirkung anderer Risikofaktoren, besonders des LDL-Cholesterins.

Wie kann man Lp(a) senken? Das ist eine schwierige, bis heute nicht zu beantwortende Frage – jedenfalls was eine Senkung mit einfachen Maßnahmen angeht. Im Gegensatz zum LDL lässt sich Lp(a) nämlich nicht mit diätetischen Maßnahmen oder Cholesterinsynthesehemmern senken. Es wird berichtet, dass hohe Dosen von Nikotinsäure Lp(a) reduzieren sollen. Eindeutige Belege liegen hierzu meines Wissens nicht vor. Die Konsequenz: Wenn das Lp(a) erhöht ist, dann müssen alle anderen Risikofaktoren noch besser eingestellt sein.

 Lipoprotein - Struktur

Abb. 2: Lp(a) ist dem LDL-Kügelchen sehr ähnlich, aber noch gefährlicher

 

Fibrinogen: Der Blut-Klebstoff

Fibrinogen ist ein Gerinnungsfaktor. Überall, wo eine Wunde auftritt, wirkt Fibrinogen als Kleber und hilft, die Wunde zu verschließen. Es schützt uns daher vor dem Verbluten. Wenn wir eine Läsion an der Innenwand eines Gefäßes haben, dann will das Fibrinogen uns auch vor dem Verbluten schützen und deckt diese Läsion zu. Dabei kann es zu einem Thrombus (Gerinnsel) kommen, der das Gefäß verschließt – wir haben einen Infarkt.

Fibrinogen ist also gut für uns. Zu viel davon erhöht aber das Thromboserisiko. Mehr als 4,5 g/l sollten wir nicht im Blut haben, besser wären sogar weniger als 3 g/l. Fibrinogen ist nämlich der bedeutendste Faktor für die Plasmaviskosität, also für die Dickflüssigkeit des Blutes. Es steigert darüber hinaus die Thrombozytenaggregation, fördert also die Fähigkeit der Blutplättchen zusammenzuklumpen und Gerinnsel zu bilden. Bei hohen Werten kommt es nachweislich zu mehr Herzinfarkten und Schlaganfällen, der Schweregrad der koronaren Herzerkrankung nimmt zu und Bypässe verschließen sich schneller. 

Einflussfaktoren von Fibrinogen

Erhöhung durch:  Senkung durch:
Alter Alkohol
Rauchen Bewegung
Diabetes   Omega-3-Fettsäuren
LDL-Cholesterin   HDL-Cholesterin
Gewicht
Wechseljahre 

Wie Sie sehen gibt es einige Faktoren, die wir nicht beeinflussen können (z.B. Alter oder Wechseljahre), alle anderen Faktoren können Sie aber durchaus verändern (z.B. die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren mit der Nahrung, das Rauchen oder die Bewegung). Fatal ist, dass ein schlecht eingestellter Diabetes einerseits das Fibrinogen erhöht, andererseits beide Faktoren zusammen das Arteriosklerose- und Thromboserisiko enorm erhöhen. Alkohol in geringen Mengen senkt das Fibrinogen. Allerdings müssen Sie bedenken, dass mit Alkohol eine Gewichtsabnahme nur sehr schwer möglich ist. Wenn Sie bereits ein normales Gewicht haben, kein Bluthochdruck, keine Fettleber, keine erhöhte Harnsäure und keine erhöhten Triglyceride vorliegen, dann dürfen Sie sich gern ein Schlückchen genehmigen. Wenn nicht, dann sollten Sie darauf hinarbeiten, dass Sie sich wieder ein Schlückchen erlauben dürfen.

Hochsensitives CRP: Der Entzündungsmarker 

Das CRP (= C-reaktives Protein) steigt bei jeder Entzündung im Körper an. Ärzte verwenden diesen Marker zur Beurteilung der Aktivität von Entzündungen, dafür reichen allerdings grobe Werte aus, beispielsweise ob der Wert über 6 mg/dl liegt oder nicht. In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Arteriosklerose (nicht nur, aber) auch eine Entzündungskrankheit ist. Je mehr Entzündungsneigung im Körper vorhanden ist, desto rascher schreitet die Arteriosklerose voran. Um diese Art von Entzündung beurteilen zu können, reicht das übliche CRP allerdings nicht aus. Darum haben Laborärzte das so genannte hochsensitive CRP entwickelt, welches auch einen Bereich weit unterhalb der Werte, wie bei bakteriellen Entzündungen oder Rheumaschüben, quantitativ exakt abdeckt.

Wenn es gelingt, die Entzündungsneigung im Körper zu minimieren, dann sinkt auch das CRP und man erwartet einen langsameren Arterioskleroseprozess. Von den Medikamenten haben Acetylsalicylsäure (= ASS, z.B. Aspirin® ) und auch die modernen Cholesterinsynthesehemmern (z.B. Sortis® - siehe auch Statine) einen CRP-senkenden Effekt. 

Von Seiten der Ernährung haben Omega-3-Fettsäuren einen entzündungshemmenden Effekt (deswegen gibt es bei Eskimos weniger Rheuma und andere entzündliche Erkrankungen). Von Seiten der Ernährung sollten Sie „antientzündliche Fettsäuren“ bevorzugen, d. h. Omega-3-Fettsäuren in Form von fetten Kaltwasserfischen, z. B. Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch, mehrmals in der Woche (falls dies schmeckt und vertragen wird) sowie als Öl Leinöl mindestens 1 Esslöffel täglich in Suppen oder Salatsoßen. Leinöl ist sehr hitzeempfindlich und eignet sich nicht zum Braten (kochen können Sie damit aber schon). Hanföl und Rapsöl sind auch omega-3-fettsäurereich – wenn auch nicht ganz so wie das Leinöl. Gleichzeitig sollten Sie „entzündungsfördernde Fettsäuren“, wie z. B. die Omega-6-Fettsäuren (hierzu zählt Linolsäure beispielsweise in Sonnenblumen- und Distelöl), vor allen Dingen aber arachidonsäurehaltige Lebensmittel, wie z. B. Fleisch, Wurst und fette Milchprodukte weitgehend meiden. 

Achtung: Lassen Sie Fibrinogen und hochsensitives CRP nicht während eines Infektes oder einer Entzündung bestimmen, da dann die Werte erhöht sein können!

Fazit: Lassen Sie die neuen Risikofaktoren bestimmen 

Beim Homocystein habe ich schon ausgeführt, warum konventionelle Ärzte diese wichtigen Risikofaktoren nicht bestimmen. Hier noch einmal die wichtigsten Gründe:

Ø „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“ Vielen Ärzten sind diese Faktoren noch unbekannt oder zu neu. Sie können sie weder richtig interpretieren, noch die therapeutischen Konsequenzen in die Wege leiten.

Ø Warum auch? An der Uni haben sie es nicht gelernt. Und ärztliche Fortbildungen haben diese Faktoren nur selten zum Thema.

Ø Warum nicht, wo es doch so wichtig ist? Ärztliche Fortbildungen werden meist von Pharmafirmen gesponsert. An diesen Themen haben diese jedoch kein Interesse.

Ø Warum denn nicht? Weil die Pharmafirmen an diesen Faktoren nichts verdienen. Diese Faktoren lassen sich nur mit einer veränderten Lebensweise, mit naturheilkundlichen Medikamenten ohne große Gewinnspanne oder überhaupt nicht beeinflussen.

Ø Viele Ärzte scheuen die Bestimmung, weil diese Laborwerte doch deutlich teurer als die üblichen Risikofaktoren sind. Kassenärzte könnten diese Werte zwar über die gesetzliche Kasse abrechnen, tun dies aber nicht, weil sie damit ihr Laborbudget ruinieren. Sie könnten in einen Regress kommen. Und einen Regress fürchtet der Kassenarzt wie der Teufel das Weihwasser: Er kostet viel Zeit, Nerven und Geld – die Kasse fordert das Geld bei Budgetüberschreitungen nämlich vom Arzt zurück. Und welcher Arzt will das schon? 

Für wen sind diese Spezialuntersuchungen angezeigt? Ich meine:

Ø Jeder Gesunde kann diese Werte im Sinne eines Check-up einmal bestimmen lassen (z.B.  irgendwann zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr).

Ø Jeder Patient mit mindestens einem gravierenden Risikofaktor (z.B. Rauchen, Bluthochdruck) sollte diese Werte bestimmen lassen (Diabetiker gehören also von vornherein dazu).

Ø Jeder von einer arteriosklerotischen Erkrankung (z.B. koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall, Verengungen der Halsschlagader, arterielle Verschlusskrankheit der Beine, Mikroangiopathie an Auge oder Niere) Betroffene muss diese Werte bestimmen lassen (persönliche Ansicht des Autors). 

Die Kosten hierfür betragen (nach GOÄ):

- Homocystein            38,21 €
- Lipoprotein(a)           20,11 €
- CRP sensitiv            13,41 €
- Fibrinogen                  6,70 €
                                   ======
Summe                      78,43 €

Dringen Sie trotzdem auf die Bestimmung dieser Werte. Bezahlen Sie sie notfalls aus eigener Tasche. Seien Sie es sich wert. Für die Kosten eines Abendessens in einem guten Restaurant erhalten Sie wertvolle Informationen, die für Sie Jahre Ihres Lebens bei guter Lebensqualität bedeuten können. Eine einmalige Bestimmung reicht in der Regel aus. Nur wenn ein Wert zu hoch ist, sollten Sie ihn 3 Wochen bis 3 Monate nach Einleitung einer entsprechenden Therapie kontrollieren lassen.

Die oben angegebene Labordiagnostik ist in unserer naturheilkundlichen Privatambulanz möglich http://www.habichtswaldklinik.de/Innere_Ambulanz.html

Arteriosklerose ist eine komplexe Erkrankung, die ein ganzheitliches Vorgehen verlangt. Die „neuen“ Risikofaktoren Homocystein, Lp(a), Fibrinogen und hochsensitives CRP sind Bausteine im Puzzle der Arteriosklerose, die zu unrecht von der Kardiologie vernachlässigt werden.

Die Cholesterinartikel auf einen Blick:

1. Cholesterin: HDL und LDL - das "gute" und das "böse" Cholesterin
2. Arteriosklerose: Ist das Cholesterin für die Arteriosklerose verantwortlich?
3.
Oxidation: Was passiert, wenn Cholesterin ranzig wird?
4. Risikofaktoren:
Die „neuen“ Risikofaktoren Homocystein, Lp(a), Fibrinogen und
    hochsensitives CRP
5. Cholesterinsenker/Statine: die medikamentöse Behandlung - ein Wundermittel?
6.
Fettsäuren: Gute Fette - Schlechte Fette
7. Nikotinsäure: Wenn andere Fettsenker nicht vertragen werden
8. Omega 3: Das Märchen vom Spiegel

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Cholesterin, 99 verblüffende Tatsachen Schmiedel, Volker 

Cholesterin, 99 verblüffende Tatsachen

Endlich Klartext. Welche Laborwerte wirklich wichtig sind. Was ist der beste Schutz gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt? Wie Sie Ihr Cholesterin ohne Chemie senken. 

Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

Alle oben erwähnten Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
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